Mein Blog kann…

Bloggen ist schon lange nicht mehr überwiegend im Privatbereich angesiedelt, wo es um niedliche Katzenbilder und schnöde Kochtipps geht. Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen entdecken immer mehr das Instrument des Corporate Blogs. Knapp 30 Prozent der Unternehmen (Bitcom, 05/2012) betreiben bereits einen. Aber was kann ein Blog? Was kann er bewirken? Im folgenden möchte ich gerade den Skeptikern einmal die Vorteile eines Blogs darstellen.

Mit einem Blog kann man Kunden zeigen, was das Unternehmen ansich ausmacht: man kann Produkte vorstellen und vor allem die eigene Expertise verdeutlichen, z.B. die Beziehung zum Kunden und das Image eines Unternehmens. Auch gewollte Einblicke ins Unternehmen und Mitarbeiterstimmen sind immer gefragte Themen. Wenn Inhalte gut sind, werden sie oft verlinkt. Das bietet eine höhere Reichweite und eine Besserstellung in den Suchergebnissen.

Als Ankerpunkt für die Online-Aktivitäten ist ein Blog besonders geeignet. Auf diesen kann man auch von anderen Social Media-Kanälen aus verlinken. Mit einer Kommentarmöglichkeit in Blog-Beiträgen ist ein eine Möglichkeit vorhanden, die Meinung & Kritik von Kunden zu bestimmten Themen zu erhalten und dort auch Dialog darüber zu führen. Ein weiterer Vorteil ist bei diesem Austausch zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden, Partnern und Mitarbeitern: diese müssen dafür nicht auf Facebook, Xing oder Twitter angemeldet sein. Trotzdem sollte man die Einbindung von Social Sharing in Form von Like-/Follow-/usw.-Buttons zulassen.

Dazu kommt auch noch, dass der Blog ansich nicht so schnelllebig wie Social Media- oder News-Plattformen ist. Daraus resultiert, dass Inhalte nachhaltiger und langfristiger im Web bereitgestell werden können. Nicht zu vernachlässigen ist eine Blogroll, in der man Partner (Voraussetzung: diese betreiben auch einen Blog) prominent einbindet und somit die Kooperation zwischen beiden stärkt.

Ein weitaus wichtiger Punkt ist vor allem, dass man sich von anderen Plattformen und ihren häufigen AGB- und Darstellungsänderungen unabhängig macht. Auch die Daten sind weitesgehend geschützt, denn Daten und Inhalte gehören nur dem Bloginhaber.

Das sind doch einige schätzenswerte Vorteile, oder? Aber gleich drauf losbloggen ist keine Grundlage. Hier ist Bereitschaft als Unternehmen von Nöten, um einen entsprechenden Aufwand in dieser Art von Unternehmenskommunikation zu vollziehen. Auch die Ressourcen sind hier zu beachten. Das Ganze einfach neben dem Tagesgeschäft zu machen, ist nicht ratsam.Sollten man selbst keine Möglichkeit sehen, die nötige Zeit – und das nötige Geld – zu investieren: Einfach zunächst die Idee mit dem Blog lassen oder zunächst nach hinten stellen.

Man sollte bedenken, dass der Erfolg, welchen man mit Blogaktivitäten haben kann, immer mit harter Arbeit verbunden und diese allemal wert ist. Leser eines Blogs wissen diesen Aufwand zu schätzen.

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3 Gedanken zu “Mein Blog kann…

  1. Hallo Andreas,

    eine schöne und kurzweilige Zusammenfassung für die ersten Schritte für das eigene Blog. Jedoch ist das eigene Blog oft eine „Herzensangelegenheit“ und somit ist die von Dir erwähnte Entscheidung „… zunächst die Idee mit dem Blog lassen oder zunächst nach hinten stellen“ gar nicht so einfach umzusetzen.

    Viele Grüße, Ralph

  2. Hallo Andreas,

    schöne Grüße aus Mecklenburg. Magst Du mir bitte auf die Sprünge helfen und für mich kurz wiederholen, wie man einen Text (zum Beispiel den Anreißer) rechts neben das Foto einstellen kann, so wie Du es in diesem Beitrag oben getan hast?

    Danke Dir!! Antje

    1. Hallo Antje,

      vielen Dank für Deine Nachricht.

      Um Deinen Text entsprechend rechts neben ein Foto setzen zu können, klickst Du in dem Artikel, den Du bearbeitest, auf das Foto und wählst im Foto-Menu die gewünschte Ausrichtung aus.

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Andreas 🙂

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