Der gekaufte Fan

Wäre ein gekaufter Fan nicht ideal? Ich sage nein, denn das Einzige, was sie bringen, ist eine höhere Anzahl an Fans auf einer Facebook-Seite. Davon kann ich nur abraten. Diese Messgröße ist ohne jede weitere Interaktion ein negativer Einfluss auf jede andere Leistungs- und Statistikeinheit einer solchen Seite . Wer dennoch mal sehen möchte, wie gekaufte Fans aussehen und wie sie produziert werden, für den habe ich etwas interessantes  entdeckt.  

In diesem Video besucht Reporter Chris Atkins eine  sog. „Klickfarm“ in Bangladesch. Hier werden am laufenden Band Fans produziert. Auch die Generierung von Youtube-Views und weiteren Social Media-Messgrößen werden hier weltweit verkauft und nach Auftrag abgearbeitet.

Ein paar Produktionsdaten aus der Reportage: 1.000 Likes kosten hier gerade mal 15 $. Produktionszeit für möglichst echt aussehenden Fans: 3 – 4 Stunden. Die Entlohnung liegt laut dem Guardian bei 120 $ pro Jahr.  Arbeitszeiten werden in drei Schichten gegliedert.

Hat das einen Wert? Ich denke nicht, denn der gekaufte Fan ist  irrelevant, uninteressiert und bringt dem Unternehmen gar nichts.

Mein Fazit: Fans kaufen ist und bleibt totaler Blödsinn. Mittel- und langfristig zahlt es sich aus, aus eigener Hand qualitativ hochwertige Fans zu generieren.

Habt ihr Erfahrungen mit solchen „Diensten“? Was ist Eure Meinung dazu?

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Ein Gedanke zu “Der gekaufte Fan

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